Die Schwesternschaft: eine starke Gemeinschaft

Unsere Einrichtungen

Die Einrichtungen der DRK-Schwesternschaft Krefeld e.V. in der Übersicht – ambulante Pflegedienste, Servicewohnen und das stups-KINDERZENTRUM.

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stups-KINDERZENTRUM

Wenn ein Kind viel zu früh, behindert oder schwer krank auf die Welt kommt, bedeutet das für die Familien oft eine extreme Belastung. Aber auch Familien mit gesunden Kindern stehen etwa wegen hoher beruflicher Anforderungen immer wieder vor scheinbar unlösbaren Problemen. Wird ein Kind krank, fehlen häufig Menschen, die kurzfristig bei der Betreuung unterstützen können. Wir haben ein beispielhaftes Netzwerk für die Versorgung von Kindern und Familien entwickelt…

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Berichte

Zertifikate für 16 Froschkönige – Schulung für ambulante Kinder- und Jugendhospizarbeit

Sie gehen teils in die ambulante Kinderhospizarbeit und teils in die Unterstützung der Hauptamtler im stationären Kinder- und Jugendhospiz. Es konnten 16 neuen „Froschkönigen“ ihre Zertifikate zur Ausbildung in der „ambulanten Kinder- und Jugendhospizarbeit und Familienbegleitung“ überreicht werden. Der Kurs ist die Grundlage für den Einsatz im stups und in den Familien. Vermittelt werden unter anderem Themen wie  Sterben und Trauerbegleitung/Rituale, Kommunikation und Gesprächsführung mit dem erkrankten Kind, den Eltern und Geschwisterkinder sowie Formen der Erkrankungen und pflegerische Handreichungen.

Die künftigen Aufgabenfelder sind unterschiedlich. Einige andere Absolventen möchten zuerst im stationären Umfeld Erfahrung sammeln, andere gehen direkt zu einer Familie. Die Teilnehmer hätten „eine andere Sichtweise auf Menschen mit Behinderung gewonnen“ oder „einen tieferen Einblick in die Gedanken von Kindern“ gewonnen, so einige Rückmeldungen.

Wir danken allen für ihre Lernbereitschaft und ihr Engagement, es werde dringend benötigt. Es gibt immer mehr Anfragen zur ambulanten Familienunterstützung.

Die Froschkönige haben ein Anliegen: „Der Begriff Kinderhospiz ist nicht gleich zu setzen mit dem Erwachsenen-Hospiz. Wir bekommen viel von den Kindern zurück, erleben viel Fröhlichkeit und wollen dazu beitragen.“ Kinderhospiz-Arbeit sei „kein schwarzes Tuch. Es ist wichtig, dass die Leute das verstehen.“

Stups-Konzept jetzt zentriert: Neubau der DRK-Schwesternschaft Krefeld

„Wir können jetzt wie ursprünglich geplant, alle ambulanten und stationären Angebote im Rahmen des Konzeptes für das stups-KINDERZENTRUM bündeln und so die Wege deutlich verkürzen“: Die DRK-Schwesternschaft Krefeld errichtet an der Jakob-Lintzen-Straße / Ecke Kölner Straße jetzt ein zweites Gebäude – genau gegenüber des 2012 eröffneten ersten Gebäudes mit der inklusiven Kita und Großtagespflege sowie dem stationären Kinder- und Jugendhospiz.

„In dem neuen Gebäude können wir die ambulanten Aspekte des stups besser realisieren als jetzt“, schildert Diane Kamps, die Oberin der DRK Schwesternschaft in Krefeld.
Die Ansiedlung aller Einrichtungen der Schwesternschaft an einem Ort bringt viele Vorteile: „Vor allen Dingen verkürzt es die Wege und verringert deutlich das Fahraufkommen – das ist ein zeitlicher und ein ökologischer Gewinn.“
Außerdem entfalle die derzeit noch erforderliche Praxis der teils doppelten Dokumentation.

Für sie als Oberin bringe die zentrale Verankerung einen großen Vorteil: „Ich kann mich besser um alle Mitarbeiterinnen kümmern – das stups-KINDERZENTRUM ist mittlerweile das größte eigene Arbeitsfeld der Schwesternschaft. Der Neubau wird das bisherige Mutterhaus an der Hohenzollernstraße ersetzen.

Das neue Gebäude wird nach modernen ökologischen Standards mit Heizung über Erdwärme und eine Solaranlage ausgestattet. Das Dach kann zum „Gründach“ entwickelt werden. Im Mai 2020 sollen die Bauarbeiten beendet sein, dann erfolgt die Inneneinrichtung und der Umzug.

 

Pensionierten-Treffen bei der DRK-Schwesternschaft Krefeld

Es ist ein wesentlicher Gedanke der DRK-Schwesternschaften sich auch um die Mitglieder zu kümmern, die mittlerweile in Rente gegangen sind: Beim diesjährigen Pensionierten-Treffen der DRK-Schwesternschaft Krefeld waren die ältesten Teilnehmerinnen fast 90 Jahre alt.

Das Treffen im Mutterhaus der Schwesternschaft an der Hohenzollernstraße hatte mit einem Gottesdienst begonnen. Danach entstand erst einmal eine lebhafte Gesprächsrunde bis zum gemeinsamen Mittagessen im großen Wohnraum des Mutterhauses. In diesem Jahr hatten sich unsere pensionierten Damen ausdrücklich keinen Ausflug gewünscht, sondern wollten sich treffen und unterhalten, weil sie sich im Laufe des Jahres oft nicht sehen. Im nächsten Jahr ist dann wieder ein Ausflug geplant.

Oberin Diane Kamps freute sich, dass viele Krefelder Rotkreuzschwestern gekommen waren: „Der Zusammenhalt in der Gemeinschaft ist unseren Schwestern wichtig und willkommen“, meinte sie.

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Unsere Arbeitsfelder

DRK Schwestern sind flexible, gut ausgebildete Fachkräfte, die sich schnell in die verschiedensten Disziplinen einarbeiten und so eine kontinuierlich gute Arbeit leisten…