Die Schwesternschaft: eine starke Gemeinschaft

Zur aktuellen Situation

Liebe Mitglieder und Mitarbeiter,

durch das Corona-Virus entstehen neue Fragen, die die Mitarbeiter und Arbeitsfelder betreffen. Die Oberin beschäftigt sich täglich mit den neuesten Entwicklungen zur Ausbreitung des Virus und beurteilt diese in Zusammenarbeit mit einem Leitungsteam.

In NRW und vielen anderen Bundesländern sind ab heute dem 16.03.  die Schulen und Kitas, voraussichtlich bis zum Ende der Osterferien am 19.4., geschlossen. Zur Prävention einer zu schnellen Ausbreitung ist dies sicher richtig, für die Verfügbarkeit von medizinischem Personal mit zu betreuenden Kindern wird es zur Herausforderung. Da sehr viele von Ihnen in den nächsten Wochen den entscheidenden Unterschied im Leben vieler Patienten aus Krefeld und des gesamten linken Niederrheins ausmachen werden, brauchen wir Sie unbedingt in der Versorgung. Der Einsatz von medizinischem Personal wird neben Feuerwehr und Polizei und weiteren Personenkreisen in der kritischen Infrastruktur die höchste Priorität haben.

Bitte versuchen Sie, wo immer möglich, die Betreuung Ihrer Kinder über Ihr soziales Netzwerk abzusichern (außerhalb der Risikogruppen). Wo dies nicht möglich ist, werden die Träger von Kitas/Kindergärten/Grundschulen ab Mittwoch ein Notbetreuungsprogramm organisieren, um Kinder von Mitarbeitern kritischer Infrastruktur zu betreuen, die keine andere Betreuungsmöglichkeit haben und andernfalls für die Versorgung ausfallen würden.

Bitte nehmen Sie also auf KollegInnen mit zu betreuenden Kindern Rücksicht und bieten bei Bedarf Diensttausch an, damit die Dienste aufrechterhalten werden können, solange wir das leisten können und solange die Behörden es uns erlauben.

Beachten Sie bitte weiterhin die Hinweise für eine gute (Hand-)Hygiene zur Vermeidung von Infektionen. Durch das richtige Händewaschen und das Einhalten von Nies- und Hustetiketten schützen Sie sich und andere vor einer weiteren Verbreitung des Covid-19 Virus.

Nachfolgend einige Fragen von Mitarbeitern, die uns in den letzten Tagen erreicht haben und wir für Sie alle beantworten wollen:

Ich hatte Kontakt zu jemandem, der Kontakt zu einem Corona-Positivem hatte. Muss ich mir deshalb/aufgrund der aktuellen Entwicklung in der Umgebung im Allgemeinen/als Mitarbeiter in einem Krankenhaus insbesondere Sorgen machen?
Nein, sofern Sie keine Symptome aufweisen, nicht aus einem der weltweiten Risikogebiete zurückkommen oder nachweislich selbst Kontakt zu einem Erkrankten hatten, besteht zum heutigen Stand kein Grund zur Testung bzw. besonderen Sorge über eine Infektion. Bei individuellen Fragen/Konstellationen/Ängsten wenden Sie sich bitte weiter jederzeit an Ihren Hausarzt oder das Gesundheitsamt.

Gibt es ausreichend Schutzkleidung und Desinfektionsmittel?
Wir sind weiterhin den Umständen entsprechend gut ausgerüstet und haben zusätzliche Lagerbestände geschaffen.

Bietet die Schwesternschaft eine Kinderbetreuung der eigenen Mitarbeiter an, wenn die Kindergärten und Schulen auch in NRW geschlossen werden?
Leider ist dies aufgrund des Erlasses vom MAGS vom 15.03. nicht möglich.

Gibt es eine Besucherregelung?
Ja, nehmen Sie bitte telefonischen Kontakt zu unseren Pflegedienstleitungen auf. Es werden bis auf weiteres keine Besucher ohne vorherige Absprache in die Einrichtungen gelassen. Dieses gilt zum Schutz der uns anvertrauten Menschen, aber auch zum Schutz unserer Mitarbeiter und Schonung der Materialressourcen – wiederum im Sinne der Patienten und Mitarbeiter. Wenn Sie Besuchskontakt haben, müssen Sie sich in Listen eintragen, damit Kontakte im Fall einer Infektion nachvollziehbar bleiben.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung. Bleiben Sie gesund!

Ihre Diane Kamps

Unsere Einrichtungen

Die Einrichtungen der DRK-Schwesternschaft Krefeld e.V. in der Übersicht – ambulante Pflegedienste, Servicewohnen und das stups-KINDERZENTRUM.

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stups-KINDERZENTRUM

Wenn ein Kind viel zu früh, behindert oder schwer krank auf die Welt kommt, bedeutet das für die Familien oft eine extreme Belastung. Aber auch Familien mit gesunden Kindern stehen etwa wegen hoher beruflicher Anforderungen immer wieder vor scheinbar unlösbaren Problemen. Wird ein Kind krank, fehlen häufig Menschen, die kurzfristig bei der Betreuung unterstützen können. Wir haben ein beispielhaftes Netzwerk für die Versorgung von Kindern und Familien entwickelt…

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Berichte

Verberger Kinderprinzenpaar besucht stups-KINDERZENTRUM

Feuerwehrmann, Kätzchen oder Marienkäfer – das junge Publikum im stups-KINDERZENTRUM war bunt verkleidet. Wie es mittlerweile schon eine feste Tradition ist, besuchte zu Altweiber das amtierende Kinderprinzenpaar der KG Verberg, in diesem Jahr Lia I. und Till I., die Kinder in der Kita und im Kinder- und Jugendhospiz. Alle zusammen verfolgten gebannt die Darbietung des Sessionsliedes der Verberger Tollitäten, in dem sie ihr Motto „Flower Power“ erklärten. Danach beeindruckte die Kinder-Tanzgarde mit ihren Darbietungen.

Die stups-Kinder waren sehr beeindruckt und wünschten sich, „dass die Blau-Weißen im nächsten Jahr wiederkommen“, so Henry.

 

Stups-Konzept jetzt zentriert: Neubau der DRK-Schwesternschaft Krefeld

„Wir können jetzt wie ursprünglich geplant, alle ambulanten und stationären Angebote im Rahmen des Konzeptes für das stups-KINDERZENTRUM bündeln und so die Wege deutlich verkürzen“: Die DRK-Schwesternschaft Krefeld errichtet an der Jakob-Lintzen-Straße / Ecke Kölner Straße jetzt ein zweites Gebäude – genau gegenüber des 2012 eröffneten ersten Gebäudes mit der inklusiven Kita und Großtagespflege sowie dem stationären Kinder- und Jugendhospiz.

„In dem neuen Gebäude können wir die ambulanten Aspekte des stups besser realisieren als jetzt“, schildert Diane Kamps, die Oberin der DRK Schwesternschaft in Krefeld.
Die Ansiedlung aller Einrichtungen der Schwesternschaft an einem Ort bringt viele Vorteile: „Vor allen Dingen verkürzt es die Wege und verringert deutlich das Fahraufkommen – das ist ein zeitlicher und ein ökologischer Gewinn.“
Außerdem entfalle die derzeit noch erforderliche Praxis der teils doppelten Dokumentation.

Für sie als Oberin bringe die zentrale Verankerung einen großen Vorteil: „Ich kann mich besser um alle Mitarbeiterinnen kümmern – das stups-KINDERZENTRUM ist mittlerweile das größte eigene Arbeitsfeld der Schwesternschaft. Der Neubau wird das bisherige Mutterhaus an der Hohenzollernstraße ersetzen.

Das neue Gebäude wird nach modernen ökologischen Standards mit Heizung über Erdwärme und eine Solaranlage ausgestattet. Das Dach kann zum „Gründach“ entwickelt werden. Im Mai 2020 sollen die Bauarbeiten beendet sein, dann erfolgt die Inneneinrichtung und der Umzug.

 

Zertifikate für 16 Froschkönige – Schulung für ambulante Kinder- und Jugendhospizarbeit

Sie gehen teils in die ambulante Kinderhospizarbeit und teils in die Unterstützung der Hauptamtler im stationären Kinder- und Jugendhospiz. Es konnten 16 neuen „Froschkönigen“ ihre Zertifikate zur Ausbildung in der „ambulanten Kinder- und Jugendhospizarbeit und Familienbegleitung“ überreicht werden. Der Kurs ist die Grundlage für den Einsatz im stups und in den Familien. Vermittelt werden unter anderem Themen wie  Sterben und Trauerbegleitung/Rituale, Kommunikation und Gesprächsführung mit dem erkrankten Kind, den Eltern und Geschwisterkinder sowie Formen der Erkrankungen und pflegerische Handreichungen.

Die künftigen Aufgabenfelder sind unterschiedlich. Einige andere Absolventen möchten zuerst im stationären Umfeld Erfahrung sammeln, andere gehen direkt zu einer Familie. Die Teilnehmer hätten „eine andere Sichtweise auf Menschen mit Behinderung gewonnen“ oder „einen tieferen Einblick in die Gedanken von Kindern“ gewonnen, so einige Rückmeldungen.

Wir danken allen für ihre Lernbereitschaft und ihr Engagement, es werde dringend benötigt. Es gibt immer mehr Anfragen zur ambulanten Familienunterstützung.

Die Froschkönige haben ein Anliegen: „Der Begriff Kinderhospiz ist nicht gleich zu setzen mit dem Erwachsenen-Hospiz. Wir bekommen viel von den Kindern zurück, erleben viel Fröhlichkeit und wollen dazu beitragen.“ Kinderhospiz-Arbeit sei „kein schwarzes Tuch. Es ist wichtig, dass die Leute das verstehen.“

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DRK-Schwesternschaft Krefeld e.V.

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Kennwort: stups

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Unsere Arbeitsfelder

DRK Schwestern sind flexible, gut ausgebildete Fachkräfte, die sich schnell in die verschiedensten Disziplinen einarbeiten und so eine kontinuierlich gute Arbeit leisten…